WIR SIND FREUNDE !

Ob als Wächter, Gefährte, Seelenverwandter oder Partner, der Hund begleitet den Menschen schon seit mehr als 25.000 Jahren. Daher verwundert es nicht, dass der Hund für den Menschen weit mehr als ein  bloßes Nutztier ist. So sagte Erasmus von Rotterdam im Mittelalter: „Es gibt kein Tier, das mehr Freund des Menschen ist als der Hund.“

In unzähligen Varianten finden wir die Kernaussage dieses Satzes über die enge Verbundenheit zwischen Mensch und Hund bis zum heutigen Tag wieder. Ein schönes Beispiel dafür aus unseren Tagen ist das Zitat von Loriot, der sagte: „Ein Leben ohne Mops ist möglich….lohnt sich aber nicht!“ Angesichts dieser engen Verbindung zwischen zwei Wesen aus verschiedenen Arten verwundert es nicht, dass der Hund in fast allen Mythologien und Märchen eine wichtige Rolle spielt.

Hierzu sei u.a. auch auf die rügener Ortssage „Vom Krüger von Poseritz und seinem schwarzen Pudel“ (http://gutenberg.spiegel.de/buch/ernst-moritz-arndt-m-2228/11)  verwiesen. Die Sage spielt in Poseritz und berichtet von der engen Beziehung des ortsansässigen Gastwirts zu seinem schwarzen Pudel. Alsbald kursierten die absonderlichsten Gerüchte über Hund und Herrchen und man ahnt, dass die Geschichte ein dramatisches Ende nehmen wird. Nachzulesen ist sie in plattdeutscher Sprache auf der tollen Seite des Spiegel-Gutenberg-Projektes. Hierbei  wünschen wir viel Freude…. und hoffen, auch am Märchenabend am Freitag, den 28.4.2017 mit Frau Ulbricht im Galerie-Café Friedrich weitere interessante Aspekte zum Thema  „Mensch und Tier- im Märchen sind wir Freunde!“ zu erfahren.