Museumshof

WINTERPAUSE

Liebe Gäste, liebe Freunde

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu und wir verabschieden uns mit dem 11. Dezember in die Winterpause.

Viele ungewöhnliche und liebenswerte Gäste, nette Begegnungen und belebende Gespräche bereicherten unseren Café-Alltag in 2017. Manch eine Begebenheit wird uns sicher unvergessen bleiben, wie zum Beispiel jene Geschichte mit einer unserer Werbefiguren, einer Plastikente, die während der Öffnungszeiten den Bürgersteig vor dem Chausseehaus bevölkerte. Eines Tages "landeten" zwei weitere Plastikenten auf dem Tresen unseres Cafés. Ein Herr aus Zudar, den sein täglicher Weg an unserem Café vorbeiführte, ließ uns ausrichten, dass er jeden Tag an dieser einen Ente Anstoß nehmen würde. "Wisst ihr denn eigentlich nicht, dass man eine Ente nicht alleine hält!", entrüstete er sich und schickte uns zwei weitere Plastikenten zur Gesellschaft. Seitdem stand unsere Ente natürlich nie mehr alleine auf dem Gehweg .... und war seither bestimmt weit glücklicher und zufriedener als zuvor.

Geschichten und Begebenheiten wie diese erfreuen uns jedes Jahr aufs Neue und wir hoffen natürlich darauf, dass auch 2018 noch viele Geschichten dieser Art für uns bereithält.

Übrigens eröffnen wir, wie gewohnt, Ostern 2018 wieder und werden Ihnen in unserer ersten Ausstellung einige der ungewöhnlichsten Café-Geschichten erzählen, die uns so sehr erfreut und unser Herz erwärmt haben. Bis dahin bleiben Sie gesund und glücklich. Das wünschen wir Ihnen von ganzem Herzen!

Ihr Team vom Café Friedrich

WIR SIND FREUNDE !

Ob als Wächter, Gefährte, Seelenverwandter oder Partner, der Hund begleitet den Menschen schon seit mehr als 25.000 Jahren. Daher verwundert es nicht, dass der Hund für den Menschen weit mehr als ein  bloßes Nutztier ist. So sagte Erasmus von Rotterdam im Mittelalter: „Es gibt kein Tier, das mehr Freund des Menschen ist als der Hund.“

In unzähligen Varianten finden wir die Kernaussage dieses Satzes über die enge Verbundenheit zwischen Mensch und Hund bis zum heutigen Tag wieder. Ein schönes Beispiel dafür aus unseren Tagen ist das Zitat von Loriot, der sagte: „Ein Leben ohne Mops ist möglich….lohnt sich aber nicht!“ Angesichts dieser engen Verbindung zwischen zwei Wesen aus verschiedenen Arten verwundert es nicht, dass der Hund in fast allen Mythologien und Märchen eine wichtige Rolle spielt.

Hierzu sei u.a. auch auf die rügener Ortssage „Vom Krüger von Poseritz und seinem schwarzen Pudel“ (http://gutenberg.spiegel.de/buch/ernst-moritz-arndt-m-2228/11)  verwiesen. Die Sage spielt in Poseritz und berichtet von der engen Beziehung des ortsansässigen Gastwirts zu seinem schwarzen Pudel. Alsbald kursierten die absonderlichsten Gerüchte über Hund und Herrchen und man ahnt, dass die Geschichte ein dramatisches Ende nehmen wird. Nachzulesen ist sie in plattdeutscher Sprache auf der tollen Seite des Spiegel-Gutenberg-Projektes. Hierbei  wünschen wir viel Freude…. und hoffen, auch am Märchenabend am Freitag, den 28.4.2017 mit Frau Ulbricht im Galerie-Café Friedrich weitere interessante Aspekte zum Thema  „Mensch und Tier- im Märchen sind wir Freunde!“ zu erfahren.

MERKELS HÜTTE – EINE MOMENTAUFNAHME

Wer kennt es nicht, dieses grandiose Foto vom 2. November 1990, als eine junge, noch unbekannte Politikerin die Fischer von Lobbe trifft. Jahre später haben wir uns auf die Suche nach Spuren dieses Treffens begeben ... und jenen Ort noch einmal besucht, bevor nichts mehr daran erinnert. Ab dem 30. März 2017 kann das Ergebnis dieser Spurensuche während der Öffnungszeiten des Cafés in der Galerie besichtigt werden.

RÜGEN – 99 BESONDERHEITEN DER INSEL

Im März 2017 ist im Mitteldeutschen Verlag dieser originelle Reiseführer der auf Rügen lebenden freien Journalistin Sandra Pixberg erschienen. Auch echte Inselkenner dürften überrascht sein, hier Geheimtipps zu finden, die bisher in keinem anderen Reiseführer veröffentlicht wurden. Natürlich haben wir uns sehr gefreut, dass Frau Pixberg auch im Galerie-Café Friedrich vorbei geschaut hat.

EIN DENKMAL DES FLÜCHTIGEN

Dass Rügens Dörfer voll spannender Geschichten sind, beweist dieses zeitgeschichtlich äußerst interessante und anregende Buch von Susanna Gilbert und Uwe Driest aus dem Hinstorff Verlag. Ein herrliches Denkmal des Flüchtigen und eine Hommage an das Leben auf dem Dorf! Wir Puddeminer freuen uns, dass wir dabei sein dürfen.

„NEBELTAGE“ AUF RÜGEN

Die Bilder der stillen Landschaft Südrügens im Nebel von Dietmar Kaross sind von einer ganz besonderen Atmosphäre geprägt. Auch wenn scheinbar nur das Licht eingefangen wurde, vermitteln die Fotografien dennoch einen Eindruck davon, was für ein wundervolles Geräusch die Stille ist. Wer noch mehr Arbeiten von Dietmar Kaross sehen möchte, den verweisen wir auf seine Webseite.

ERSTE CAFÉ-BESUCHERINNEN 2017

Im Januar machten wir uns auf den Weg zu ARNO MESTER nach Arnsberg, um die Kunst der Herstellung von Betonfiguren zu erlernen.

Der Kursus, in dem unsere Café-Besucherinnen UTA-MARIA und MATHILDA das Licht der Welt erblickten, war einfach ein Erlebnis!

Mit den Werken von ARNO MESTER sind sie natürlich nicht zu vergleichen, aber, wie gesagt: "Die Wälder wären sehr still, wenn nur die begabtesten Vögel sängen."

 

Ein großes Dankeschön an

ARNO MESTER

für die tolle Zeit ... und an alle MitstreiterInnen, ohne deren Zutun die Café-Damen nicht so prächtig geworden wären!!

http://www.arno-mester-betonskulpturen.de